(4) Nordland Fieber 2026
- Sabine Liedtke
- 13. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Und dann ist er da. Sommer auch in Norwegen. Sonne, Wärme und Relaxen.

Auch Fiete freut sich und hat wie immer gute Laune.

Wir bleiben 2 Nächte auf einem schönen Campingplatz in Bismo, Stellplatz unter Kiefern direkt am Fluß.

Machen eine tolle Radtour in die Berge. Wunderschön, wären da nicht die 1 Million Fliegen.

Oben angekommen werden wir von den Schafen begrüßt. Das Tal und der reißende Bach sind ein Traum.

Auf dem Heimweg begegnen wir noch glücklichen Schweinen.
Auch in Norwegen scheint es sehr trocken zu sein. Überall sind Wassersprenger auf den Wiesen aufgestellt, damit die Heuernte nicht vertrockent.

Abends wird gegrillt und etwas Gitarre gespielt.

Und wir beobachten die Norweger, wie sie sich auf das WM-Viertelfinale gegen England vorbereiten. Mit wehenden Fahnen und viel Enthusiasmus gehen sie um 23 Uhr zum Public Viewing. Leider hat es nicht gereicht, 1 : 2 gegen England, doch die Stimmung war top. Und sie hatten trotzdem am Sonntag eine gute Tag.

Und dann starten wir bei bestem Wetter zu unserer Traumwanderung. Der Start ist Sota Seter, von unserem Freund und Nowegenliebhaber Uli empfohlen.

Zunächst geht es durch einen Wald stetig bergauf. Mehrmals kreuzen wir kleine Bäche oder wandern direkt im Bachbett.
Zwischendurch nutzen wir die Möglichkeit, unsere Flaschen in einem quirligen Bach wieder zu füllen und uns auf die nächste sehr steile Wegstrecke vorzubereiten. Belohnt werden wir mit tollen Aussichten hinunter auf Sota Seter und das herrliche Bergpanorama.


Nach dem schweißtreibenden Aufstieg öffnet sich eine Landschaft mit Seen und dem Blick auf den dominanten Gipfel des Tverradalskyrkja. Wow!

Hier halten wir schonmal Ausschau nach Übernachtungsplätzen, entscheiden uns aber, noch den nächsten steilen Anstieg durch alpines Gelände anzugehen, um zumindest einmal um die Ecke zu schauen.


Es ist sehr steil und sehr schroff, es geht vorbei an Schneefeldern und dann haben wir den Blick auf das, was da noch kommt: eine Fels- und Geröllwüste. Nichts zum Zelten.

Also beschließen wir, wieder die fast 200 Meter abzusteigen und unser Zelt zwischen einem kleinen See und dem Fluß aufzustellen. Ein fantastischer Platz mit herrlichem Panorama.
Da wir keine Leichtgewichtwanderer sind, können wir uns auch mal etwas in der Sonne und auf der Matte gönnen: "Der Wanderer von Welt trinkt ein Bier vor dem Zelt!"

Dann gibt es wieder eine leckereTrekkingmahlzeit, diemal rote Linsen, Bulgur und gedörrtes Gemüse.

Danach noch eine heiße Schokolade und dann heißt es: ab auf die Matratze. Das heutige Fazit: 600 Meter bergauf, rund 170 Meter wieder runter und ein Campingerlebnis in der norwegischen einsamen Bergwelt. Auf einer Skala von 1 bis 10: 10!!!
Ein schöner Abend in den Bergen und eine geruhsame Nacht auf dem Matte.


Nach dem Frühstück am nächsten Morgen packen wir zusammen und steigen über Steine und Felsen glücklich zurück nach Sota Seter.



































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