(2) Nordland Fieber 2026
- Sabine Liedtke
- 8. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Statt der abendlichen Biber-Expedition gehen wir stattdessen noch einmal im See schwimmen.
Dann bauen wir das Boot ab, da es am nächsten Tag regnen soll und wir uns entschließen, weiterzufahren. Gute Entscheidung, es wird wirklich nass und KALT. Es geht hoch nach Norwegen zum Femundsee, zu unserem Lieblingsstellplatz.
Auf dem Weg begegnen wir den ersten Rentieren.

Auch wenn es hier oben nur 10 ° C kalt ist, genießen wir die Zeit im OFF. Krass, dieser Temperaturunterschied. Vor einer Woche hatten wir in Deutschland eine Hitzewelle mit 38 ° C und nun sind wir wieder im Winter angekommen: bei 0 ° C in der Nacht.

Dafür ist es immerhin so kalt, dass wir schon mal in den Wald gehen, um Feuerholz zu holen. Das liebe ich hier im Norden so: Die Freiheit überall sein zu dürfen und Feuer machen zu können.
Nach einer bitterkalten Nacht und einem Frühstück in der Sonne machen wir uns in der "Miitagshitze" 😃 bei 11 ° C winterfertig für eine Radtour entlang des Femundsees.
Gut, dass ich Handschuhe dabei habe.
Schöne Tour auf einsamen Wegen.
Die kleine Ortschaft Lillebo hat sogar ein Sportstadion mit netter Infrastruktur. Vereinsheim und Feuerstelle. Ob dieser Ort aber eine Fußball-Mannschaft zusammen bekommt, ist fraglich.
Am Stellplatz zurück geht es trotz Kälte zum Waschen in den See.
Wir genießen die Einsamkeit und Stille hier oben. Freiheit pur.

Und dann lassen wir den Abend am Feuer ausklingen.
Ein perfekter Tag geht zuende.

Am nächsten Morgen werden wir vom Regen geweckt. Wir frühstücken im Auto und fahren dann weiter Richtung Hjerkinn und Dovre Fjell. Hier planen wir, eine Übernachtungstour mit Zelt bei den Moschusochsen zu machen. Abends finden wir einen schönen Stellplatz am Fluss und verwöhnen uns mit selbstgemachtem Käsebrot aus dem Omnia. Lecker.
Dann fahren wir morgens zum Hjerkinn-Campingplatz. Es ist immer noch unglaublich kalt und der stürmische Wind aus Nordwesten macht es nicht besser. Wir machen daher keine Radtour, sondern ein Wanderung zum Einstimmen.
Es ist unglaublich hier. Die Weite und der Blick auf die Berge machen uns sprachlos.

Wir freuen uns schon sehr darauf, endlich mit Rucksack und Zelt loszugehen. So wie es aussieht, wird es ab morgen auch wieder wärmer. Wir hoffen es.



























































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