8. Der Buller River - 7 Wochen "Down Under"
- Sabine Liedtke
- 6. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Dienstag, 04.11.2025
Saint Arnaud - Murchison
65 km, 500 hm
Sonne und wieder Gegenwind

Wir starten morgens bei kühlen 8° C und etwas Nebel von Saint Arnaud, doch die Sonne lässt nicht lange auf sich warten. Das Projekt "Buller River Total" startet. Wir hoffen, dass wir dieses Mal den kompletten Fluß vom Ursprung in den Bergen bis runter zum Meer radeln können. Bei den letzten zwei Touren in NZ fiel dieses Unternehmen immer ins Wasser. Wegen Starkregen haben wir damals die Busvariante wählen müssen.
Die Strecke von Saint Arnaud bis Murchison soll größtenteils bergab gehen und wäre normalerweise easy zu fahren, wäre da nicht mal wieder "GEWIN" dabei. In der Schlucht verstärkt sich der Wind aus Westen um ein Vielfaches, sodass wir sogar bei Gefälle an manchen Stellen feste in die Pedale treten müssen.
Doch die Gegend und das Wetter lassen unsere Radlerherzen höher schlagen.
Wir kommen in Murchison auf einem schönen Campingplatz unter und werden hier von Hühnern, Katzen und Hunden begrüßt. Abends wird wieder in der gemütlichen Campingküche gekocht und zufrieden fallen wir dann auf die Matte.
Mittwoch, 05.11.2025
Murchison - Westport
100 km, 845 hm
Sonne pur
Was für ein Tag. 100 km und eine traumhafte Tour.
Morgens ist es erst noch ziemlich kalt und wir müssen wieder ein nasses Zelt einpacken.
Doch dann haben wir einen Lauf. Die Sonne ist uns hold und der Buller River wartet darauf, geradelt zu werden. Um 9:30 Uhr sitzen wir auf dem Rad und los geht's.
Es geht durch neusslänischen Regenwald - dieses Mal ohne Regen - bis zur Buller-Schlucht.
In Lyell machen wir eine kurze Mittagspause, fahren aber wegen der tausend Sandflies schnell weiter.
Wegen der ständigen Ups and Downs kommen wir nur langsam voran. Und der erwartete Kuchen im Café "Berlins" fällt aus, weil es geschlossen ist und verkauft wird. Gut, dass das Wetter stimmt und wir nicht darauf angewiesen sind, hier zu nächtigen.
Vielleicht wird es auch wegen der überdimensionalen Sandflies, die es hier gibt, verkauft.

Also geht's weiter. Ab Berlins sind es noch 35 km, die recht beschwerlich sind. GEWIN und die Ups and Downs hören nicht auf. Doch wir werden immer wieder mit spektakulären Aussichten auf den Buller belohnt.
Und dann kommen wir nach 7 Stunden endlich in Westport an.

Fahren über die Brücke an der Buller-Mündung und beziehen auf dem Campingplatz eine Hütte.
Donnerstag ist Regen- und Ruhetag, bevor es am Freitag zu den Pancake Rocks geht.

Scharfe Nudeln für die tapferen Radler






































































Kommentare