
Ab in den Schnee (4)
- Sabine Liedtke
- 14. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Feb.
Microabenteuer EXTREM

Wir packen am Mittwoch, den 11.02.2026, bei eisigen Temperaturen unsere Sachen in die Pulka und machen uns mit Schneeschuhen auf zu unserer Wanderung durch die verschneite Winterlandschaft.
Von unserer Hütte aus geht es über den See in Richtung Süden zu einem kleinen Wald.
Hier schlagen wir unsere Zelte auf.

Bevor die Zelte aufgebaut werden können, muss der Schnee mit den Schneeschuhen festgestampft werden. Eine mühevolle Angelegenheit, zumal der Schnee sehr tief und locker ist. Trotz des Stampfesn sinken wir ohne Schneeschuhe bis zu den Knien ein.
Es ist sehr schweißtreibend und führt dazu, dass wir sogar bei -20 °C ins Schwitzen kommen.
Dann wird das Zelt aufgestellt, was trotz 20 cm langer Schneeheringe nicht ganz so leicht ist. Dann wird innen im Vorzelt eine 50 cm tiefe Kuhle ausgehoben, damit man hier gut sitzen und kochen kann.
Es ist bitterkalt und wir sind froh, dass wir so dicke Daumenjacken und warme Schlafsäcke haben. Trotzdem haben wir großen Respekt vor der Nacht, denn bei - 20 ° Grad haben wir noch nie draußen übernachtet.

Zum Abendessen gibt es eine selbstgemachte Trekking-Mahlzeit: Instant-Nudeln mit selbstgemachten gedörrten Gemüse. Das ist lecker und macht warm.
Als es dunkel wird, verabschieden sich Annette und Markus leider von uns. Annette ist krank, hat Husten und Fieber und wird nicht warm. Traurig gehen die beiden wieder zurück zur Hütte und wir können gut verstehen, dass Annette sehr geknickt ist, da sich beide die ganze Zeit auf dieses Abenteuer gefreut haben. Aber besser ist es.
Sie werden auf dem Rückweg mit einer tollen winterlichen Nachtstimmung belohnt.
Wir kriechen dann in unsere Schlafsäcke und hoffen darauf, dass das Equipment bei der Kälte ausreicht und wir nicht frieren müssen.
In der Nacht schlafen wir etwas unruhig. Auch der nächtliche Toilettengang ist bei der Kälte eine Herausforderung. Wir werden aber mit einem superschönen Nachthimmel mit Polarlichtern belohnt.
Am nächsten Morgen gibt es im eingefrorenen Zelt den ersten Kaffee, bevor wir dann wieder zurück zur Hütte wandern
Hier werden wir mit heißem Kaffee im Warmen von Annette und Markus empfangen. Glücklich und zufrieden genießen wir das Frühstück und den Luxus der Hütte.







































































Kommentare